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Corona: Delta-Variante breitet sich rasant in Afrika aus

Uganda Ostafrika Kinder tragen Bananen

Corona: Die gefährliche Delta-Variante breitet sich rasant in Afrika aus. Besonders hart betroffen sind aktuell Uganda und Namibia. Zahlreiche weitere afrikanische Staaten verzeichnen ebenfalls einen deutlichen Anstieg der Delta-Variante.

Die meisten können sich noch sehr gut an die Bilder und Nachrichten aus Indien erinnern, als dort die Delta-Variante (vormals auch indische Variante/Mutation genannt) des Coronavirus auf ihrem Höhepunkt das indische Gesundheitssystem zum Erliegen brachte. Es gab keine freien Intensivbetten und nicht genügend medizinischen Sauerstoff. Tausende Menschen starben. Den Krematorien ging das Feuerholz. Das ist natürlich nur die Kurzfassung, das eigentliche Leid sowie die individuellen Schicksale war einfach unbeschreiblich.

Delta-Variante in Afrika und Europa

In Großbritannien ist die Delta-Variante bereits seit einiger Zeit vorhanden und hat sich mittlerweile zur dominierenden Corona-Variante in Großbritannien entwickelt. Einige für Juni geplanten Lockerungen wurden daher um einen Monat verschoben. Und seit wenigen Tagen hat auch in der russischen Hauptstadt Moskau eben diese Corona-Variante zu einem rasanten Anstieg der Fallzahlen geführt. Und nun ist der Fall eingetreten, vor dem so viele Experten gewarnt hatten: Die Delta-Variante breitet sich rasant auf dem afrikanischen Kontinent aus und könnte in einer humanitären Katastrophe enden, die den Verlauf in Indien in den Schatten stellen könnte. Viele Anzeichen sprechen dafür. Denn hier trifft mit der Delta-Variante eine Corona-Mutation auf eine Region, in der die Impfquote im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegt und das Gesundheitssystem bereits zu Nicht-Pandemiezeiten in einigen Ländern als prekär bezeichnet werden kann.

Harter Lockdown in Uganda

Die Regierung des ostafrikanischen Staates Uganda hat bereits reagiert und harte Maßnahmen ergriffen. Das Land mit rund 43 Millionen Einwohnern befindet sich seit gestern in einem landesweiten totalen Lockdown, nachdem die Corona-Fallzahlen in den vergangenen Tagen nahezu explodiert sind und sich aktuell auf dem höchsten Stand seit Beginn der Corona-Pandemie befinden. Mehr dazu: Uganda Lockdown für mindestens 42 Tage

Aber auch Namibia und Angola verzeichnen momentan rasant steigende Fallzahlen und befinden sich genau wie Uganda auf dem bisherigen Höhepunkt der Pandemie bezüglich bestätigten Corona-Fällen und Todesfällen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus.

Junge am Lebensmittel Shop in Kampala (Uganda)

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