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Puma – Zurück an die Spitze der Sportlifestyle-Industrie?

Der neue Puma-Chef, Franz Koch, plant große Innovationen und strebt es an, den Lifestyle-Konzern wieder an die Marktspitze zu katapultieren.

Im Laufe der Jahre ist die Nachfrage nach den abermals so begehrten Produkten der Kultmarke PUMA rapide gefallen.
Ein Trend, den es zu stoppen gilt. Ein großer Druck, der nun auf den Schultern eines einzelnen Mannes lastet. In seinem ersten Jahr als Chef eines der weltweit größten Sportartikelherstellers, schmiedet Franz Koch große Pläne. Ein Umsatzrekord von drei Milliarden Euro ist nur eines seiner Ziele. Es ist die Rede von dem Einstieg in den Wassersport und von kompostierbaren T-Shirts und Turnschuhen.

Der Konzernchef ist überzeugt: Seine Produkte haben Potenzial. Es ist ihm ein Anliegen Puma zu der begehrtesten und nachhaltigsten Marke aufzubauen und als etablierte Größe im Markt zu festigen.
Die ersten Schritte hin zum Marktführer wurden bereits eingeleitet. So ist die aktuelle Kollektion insgesamt stärker geworden, neue, innovative Produkte wurden entwickelt. Man versucht Produkte auszuarbeiten, die das Zeug zum Bestseller haben.

Der Konzern und seine Produkte haben sich im Laufe der Zeit verändert – der Markt allerdings auch. Zahlreiche neue Mitbewerber machen Puma das Geschäft streitig. Das spürbar veränderte Kaufverhalten der Konsumenten belastet alle Unternehmer. Wo früher noch mehr als 100€ für einen Sneaker angebracht waren, beherrschen jetzt preiswerte Schuhe das Marktsegment.

Fast zwei Drittel seiner Einnahmen setzt der Konzern mit Mode und Lifestyle um – mit Sportprodukten dagegen nur 35%. Eine Entwicklung, die auf die Wünsche der Käufer zurückzuführen ist. So werden viele Sportprodukte auch in der Freizeit getragen, was eine Verbindung von Sport und Lifestyle unabdingbar macht. Dennoch: der Fokus soll wieder verstärkt auf den Sport gelegt werden, denn Puma wurde und wird auch in Zukunft mit stets dem Sport assoziiert.

Mario Gomez, Cesc Fàbregas und Usian Bolt sind nur einige wenige weltberühmte Sportler, die für ihre Wettkämpfe mit den namhaften Schuhen ausgestattet werden. Die Unterstützung der Athleten allein reicht jedoch für einen nachhaltigen Erfolg nicht aus. Die Verschmelzung von Technologie und Design bleibt weiterhin ein wesentlicher Faktor.

Puma investiert neuerdings stark ins Segeln mit eigenem Team – der Einstieg in das Wachstumssegment Outdoor. Mit der neuen Technologie wird nicht nur ein Umsatzanstieg angestrebt, vielmehr sollen die Schuhe unter den extremen Wetterbedingungen auf Herz und Nieren geprüft werden.

Puma befolgt eine durchschaubare Marktstrategie. Eine zukunftsorientierte Innovation verspricht, dass bis zum Jahre 2015 die Hälfte der Kollektion nachhaltig gestaltet wird. Das gilt zum einen für die Produktentwicklung, zum anderen für die Fabriken, in denen sie hergestellt werden. Bis 2020 soll auf jegliche Giftstoffe bei der Herstellung verzichtet werden. Mit diesem ehrgeizigen Programm spricht sich Puma für den Umweltschutz aus. Damit knüpft das Unternehmen an die aktuellen Debatten an und ist wieder im Gespräch.

Das lockt nicht nur einen neuen Kundenstamm an, vielmehr sind nachhaltige Produkte in der Anfertigung teurer – diese Mehrkosten sollen mit höheren Einnahmen pro verkauftem Produkt wiedereingenommen werden. Der Konzern hofft, dass der Verbraucher bereit ist für nachhaltige Produkte mehr zu investieren.

Puma ist zuversichtlich in näherer Zukunft Schuhe, T-Shirts und Taschen auf den Markt zu bringen, die entweder kompostier- oder recycelbar sind.

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